technik

ausbildung


Job

Das berufliche Umfeld von Chrigel


Der Mechaniker

Fräskopf

Nach Abschluss der Lehre arbeitete ich als Mechaniker in Yverdon, in der französisch sprechenden Schweiz. Nach knapp einem Jahr zügelte ich nach Thun, das Tor zum Berner Oberland. Bei der Firma Selve in Thun fand ich eine Arbeit als Betriebsmechaniker. Der Betrieb arbeitete zwei- und dreischichtig, somit mussten Reparaturen rasch und effizient behoben werden. Ich war für die Reparatur und den Unterhalt der Stangenzug-Maschinen und dem Von Roll Warmwalzwerk zuständig. Ich arbeitete rund siebeneinhalb Jahre in der Firma Selve. In dieser Zeit machte ich die berufsbegleitende Umschulung zum Elektroniker. Die Ausbildung absolvierte ich an der Schule ABW, (Arbeitsgemeinschaft für berufliche Weiterbildung in der Metallindustrie, in Zürich). Nach diversen Schulsemestern mit den Fächern Rechnen, Elektrik, Elektronik und Digitaltechnik, war es an der Zeit für eine Neuorientierung.


Der Elektroniker

Leiterplatte

Die Neuorientierung brachte mich nach Interlaken. Im Herbst 1982 startete ich im damaligen Bundesamt für Militär Flugplätze als Elektroniker SDO, (SDO = sans Diplom offiziell). Ich arbeitete in der Avionik Abteilung. Diese war zuständig für sämtliche Funkgeräte, die in den Flugzeugen der Luftwaffe eingesetzt wurden. Ich arbeitete zeitweise auch als Truppen-Fachlehrer im Bereich Hunter-Avionik. Diese Aufgabe brachte mir eine gewisse Abwechslung ins Berufsleben. Ich mochte diese Zeit. Die Tage auf den Flugplätzen Turtmann, Meiringen, Mollis und Payerne waren spannend und ich begegnete zum Teil interessanten Menschen. Der Technologiewandel beeinflusst den Funksektor stark. HF Verstärkerröhren verschwanden. Komplette Baugruppen prägen die neue Technologie. Vertiefte Kenntnisse waren gefragt. Kurse in Digitaltechnik und Micro-Prozessorentechnik begleiteten mich zu dieser Technologie. Mit der Einführung des F/A-18 als neues Kampfflugzeug suchte 1996 mein Arbeitgeber Mitarbeiter für die F/A-18 Dokumentation. Für mich eine Chance, nochmals etwas neues zu erlernen.


Der Technische Redaktor

F/A-18C

Im Sommer 96 war ich für zwei F/A-18 Ausbildungen in der USA. In Jacksonville, Florida, verbrachte ich rund 14 Wochen auf der Cecil Field Naval Air Station. Diese Airbase bildete Soldaten der US-Navy für den Betrieb und Unterhalt des F/A-18 aus. Ich absolvierte die Grundausbildungen für die Elektronik und der Bewaffnung. Die Airbase wurde 1999 von der Navy geschlossen. Infos zu Jacksonville.

Mit dieser Ausbilung startete ich in die Dokumentation. Mein Aufgabengebiet wurde die F/A-18 Elektronik. Die Luftwaffe wie auch RUAG Military Aviation braucht diese Dok für Betrieb und Unterhalt des F/A-18. Weitere Infos über den F/A-18 oder die Firma RUAG Aviation sind in den Links Technik. Mein Arbeitsplatz beinhaltet ein Redaktoren Tool, bestehend aus Content Management System Xyvision Contenta und XML Professional Publisher XPP. Diverse Anwendersoftware von Adobe, Microsoft und Corel vervollständigen die Software Palette. Als Hardware steht mir ein Intel PC mit Intranet- und Internet Anschluss sowie ein 22 Zoll Flatscreen zur verfügung. Weitere Informationen über das Redaktoren Tool sind im Link Xyvision.

Schreibmaschine

Im den Jahren 2003/2004 machte ich die Ausbildung zum Technischen Redaktor. Diese Ausbildung wird von der Firma TKSM education AG berufsbegleitend vermittelt. Eine Kursbeschreibung ist unter dem Link TKSM education AG abrufbar. Die schweizerische Gesellschaft für Technische Kommunikation TECOM organisiert und führt die entsprechende Berufsprüfung durch. Der erfolgreiche Abschluss berechtigt zum geschützten Titel Technikredaktor mit eidg. Fachausweis. Die Ausbildung gibt Einblick in die interessante Welt der Dokumentation, die Art der Gestaltung und die vielen Möglichkeiten der Buchstaben. Sie beinhaltet aber auch die Gesetze und Richtlinien damit eine Dokumentation im EU Raum bestehen kann. Für mehr Infos ist der TECOM Link der richtige Weg dazu.

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